Mehr Triathlon Trainingslager für Einsteiger

23. Juni 2016

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Immer mehr Anfänger und Quereinsteiger wagen sich an den Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen. Entsprechend groß ist die Nachfrage nach geeigneten Trainingscamps. Campanbieter Jorge Sports hat darauf reagiert und sein Angebot für Rookies ausgebaut. weiter…

Gelenkverschleiß bei Sportlern vorbeugen und behandeln

10. Januar 2014

Hierzu zählen die Hüft- (Coxarthrose) und Kniegelenke (Gonarthrose). Arthrosen entstehen durch das Zusammenwirken mehrerer Faktoren. Dazu gehören Verletzungen und Unfälle, Vererbung, Fehlstellungen aber auch Übergewicht oder Knorpeldefekte können chronische Gelenkschäden begünstigen.

Einige typische Symptome der Arthrose:

  • Spannungsgefühle und Steifheit im betroffenen Gelenk
  • Anlaufschmerzen zu Beginn von Bewegungen, die mit der Bewegung nachlassen
  • Schmerz und Schwellungen an der betroffenen Stelle
  • Muskelverspannungen
  • steife oder gerötete Gelenke
  • u.U. spürbares Reiben der Gelenkflächen
  • stärkere Beschwerden bei stoßartigen Bewegungen oder längerem Ruhen
  • knirschende und knackende Geräusche beim Bewegen des Gelenks

Da Arthrose nicht heilbar ist, ist die Prävention sehr wichtig. Die Widerstandsfähigkeit der Gelenkknorpel wird durch Zufuhr von genügend Wasser, eine geeignete Ernährung und knorpelschonende Bewegung begünstigt. Regelmäßige Bewegung und gezieltes Muskeltraining stärken die Muskulatur, machen die Gelenke widerstandsfähiger und fördern die Knorpelernährung, so dass der Gelenkverschleiß verlangsamt werden kann.

Auch Freizeit- und Hobby-Sportler sind jedoch vor Arthrose nicht gefeit. Fehlbelastungen nach Sportverletzungen oder aufgrund angeborener Fehlstellungen der Hüfe oder Beine sind ebenso Risikofaktoren wie einseitige ungünstige Dauerbelastungen oder Trainingsmangel und häufige Verstauchungen oder Zerrungen.

Um den Gelenkverschleiß zu verringern können Sportler:

  • stoßdämpfendes Schuhwerk beim Training auf hartem Untergrund tragen,
  • Koordinations- und Krafttraining zur besseren Kontrolle des Gelenks durchführen,
  • bei Verletzungen und Schmerzen nicht weiter trainieren und nach Verletzungen langsam und kontrolliert wieder ins Training einsteigen,
  • zu einseitige Belastungen vermeiden,
  • immer reichlich Wasser trinken.

Profi- und Freizeit-Sportler sollten sich außerdem regelmäßig von einem Facharzt auf Achsfehlstellungen und Gelenkerkrankungen untersuchen lassen. Eine frühzeitige konservative oder eventuell auch operative Behandlung kann einen späteren Gelenkverschleiß und das frühzeitige Ende der sportlichen Aktivität verhindern.

Operationsmöglichkeiten bei Gelenkverschleiß

Operativ stehen dem Orthopäden je nach Ursache für den Gelenkverschleiß unterschiedliche Eingriffsmöglichkeiten zur Verfügung. Eine Übersicht über mögliche Maßnahmen bietet beispielsweise die Online-Präsenz der ORTHOPARC-Klinik in Köln. (Als Kompetenzzentrum für Orthopädie und u.a. Kooperationspartner des Olympiastützpunktes Rheinland bietet die Privatklinik gerade Sportlern, die einen schnellen Wiedereinstieg ins Training wünschen, qualifizierte Ansprechpartner.)

Ist der Gelenkverschleiß bereits sehr weit fortgeschritten, so ist ein künstlicher Ersatz des Gelenks (Prothese) zu empfehlen. Hierzu stehen vielfältige Operationstechniken und Implantate zur Auswahl, die der Operateur genau auf die individuellen Bedürfnisse des einzelnen Patienten abstimmt. Die Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten ist dann nach einer mehrwöchigen Rehabilitationszeit möglich.

Triathlon Einsteiger Camp auf Mallorca

21. November 2013

Trau dich: Jorge Sports veranstaltet vom 08.-22.03.2015 zum zweiten Mal ein Triathlon Trainingslager für Einsteiger.

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Lass Dich von uns mit dem Triathlon-Virus anstecken! Eine Woche lang vermitteln dir professionelle Trainer, worauf es neben Schwimmen, Radfahren und Laufen noch beim Triathlon ankommt. Das Grundlagen-Trainingslager in Paguera/Mallorca richtet sich gezielt an Triathlon-Einsteiger, die sich bisher noch nicht in ein Trainingslager getraut haben. Die erfahrenen Trainer kümmern sich behutsam um die Anfänger und sorgen dafür, dass kein Teilnehmer überfordert wird.

Das Trainer-Team um Buchautor Jörg Birkel bietet täglich geführte Trainingseinheiten an. In kleinen Gruppen wird geschwommen, geradelt und gelaufen. Triathlonspezifisches Athletiktraining und Fachvorträge runden das Programm ab. Das Schwimmtraining findet auf beheizten Bahnen in einem Hallenbad in Paguera statt. Und für das Lauftraining steht ein modernes Leichtathletikstadion zur Verfügung. Der Schwerpunkt des Trainings liegt auf der Vermittlung von Technik und dem Aufbau von konditioneller Grundlagen für die anstehende Saison. Voraussetzungen muss kein Teilnehmer mitbringen. Sporteinsteigern ab dem Alter von 30 Jahren empfehlen wir unbedingt eine sportmedizinische Untersuchung vor Trainingsbeginn. Außerdem ist es schadet es nicht, wenn man sich bereits im Vorfeld mit lockeren Lauf- und Spinningeinheiten auf das Camp vorbereitet.

Der Spaß kommt im Einsteiger Camp übrigens auch nicht zu kurz, so steht vor dem Ruhetag der Besuch einer spanischen Tapasbar auf dem Programm.

Termin: 08.03.-22.03.2015
Location: Paguera / Mallorca
Unterkunft: Hesperia Villamil****
Trainer: Jörg Birkel (Dipl.-Sportwissenschaftler, Buchautor)

Inhalte:
• Geführtes Schwimm-, Rad- und Lauftraining
• Koppel- und Wechseltraining
• Triathlonspezifisches Athletiktraining
• Beheizter Pool und 400m-Leichtathletikbahn
• Camp-Shirt
• Optional: Tapasabend

Das Camp kann wochenweise oder zweiwöchig gebucht werden. Die Teilnahme am Trainingslager gibt es inklusive 7 Übernachtungen, Halbpension und Training voraussichtlich ab 549€ pro Person in Doppelbelegung.

Weitere Informationen unter: http://jorge-sports.com/camps/triathloncamps/triathlon-einsteiger-camp/

Sportverletzungen: Prellungen richtig behandeln

23. April 2013

Zu den häufigsten Sportverletzungen gehören, neben Verstauchungen und Zerrungen, schmerzhafte Prellungen – auch beim Triathlon. Ein Sturz mit dem Fahrrad, ein falscher Schritt und es ist passiert. Prellungen tun weh, das Gewebe schwillt stark an und weiteres Training ist oft nicht mehr möglich. Um schnell wieder einsatzfähig zu sein, gibt es verschiedene Methoden die Abheilung zu begünstigen.

Was genau ist eigentlich eine Prellung?

Aus medizinischer Sicht entsteht sie durch eine stumpfe Gewalteinwirkung. Die Haut kann intakt bleiben, jedoch kommt es aufgrund von Quetschungen des Gewebes zu Blutungen und Austritt von Lymphflüssigkeit in die Zellzwischenräume. Es entstehen Schwellungen und Blutergüsse, die mit starken Druck- und Belastungsschmerzen einhergehen. Experten unterscheiden dabei zwischen Muskel-, Gelenk- und Knochenprellungen.

Was kann man tun um die Heilung zu beschleunigen?

Erste Maßnahme sollte die sofortige Kühlung der betroffenen Stelle sein: Durch das Kühlen werden die Blutgefäße enger. So gelangt weniger Flüssigkeit in das Gewebe und die Schwellung bleibt geringer. Kühlen kann man so oft man möchte, die Kälte sollte jedoch nicht unangenehm stark sein. Bei einer schweren Prellung ist es ratsam, nach dem Anlegen eines kühlen und komprimierenden Verbands, einen Arzt zu konsultieren. Leichte Prellungen können selbst behandelt werden.

Tritt nach einigen Stunden eine Besserung der Schmerzen und Schwellung ein, kann ein Kompressionsverband mit einer schmerzlindernden Salbe verwendet werden. Da Prellungen manchmal außerdem zu Entzündungen neigen, können Salben mit nicht-steroidalen Antirheumatika (zum Beispiel Voltaren Schmerzgel) die Heilung fördern. Diese wirken gleichzeitig schmerzstillend und entzündungshemmend.

Nach etwa zwei Tagen beginnt der Körper damit, das beschädigte Gewebe abzutransportieren. In dieser Phase sind leichte Belastungen und Dehnübungen meist schon wieder möglich und fördern außerdem die Regeneration. Zu Beginn kann ausprobiert werden, ob leichte Bewegung in warmem Wasser als angenehm empfunden wird. Auch Radfahren oder Gymnastik eigenen sich gut. Sportsalben, die die Durchblutung fördern, können in diesem Stadium ebenfalls unterstützend eingesetzt werden.

Leichte Massagen sollten erst nach einer Woche angewendet werden. An gut zu erreichenden Stellen wie den Beinen, können diese selbst durchgeführt werden. Angewendet werden sollten diese aber nur, wenn keine stärkeren Schmerzen dabei auftreten.

Wie kann man Prellungen vermeiden?

Verletzungen gehören unvermeidlich zur ernsthaften Ausübung jeder Sportart dazu. Um diese in Grenzen zu halten ist es aber unbedingt nötig sich ausreichend aufzuwärmen, regelmäßig Pausen einzulegen und auf funktionstüchtige Ausrüstung zu achten. Schließlich können bei Sportunfällen nicht nur Prellungen, sondern auch andere, schwerere Verletzungen auftreten.

Home-Workout für Triathleten

3. Februar 2012

Kein Geld fürs Fitnessstudio, keine Zeit für zeitaufwendiges Krafttraining, keine Geräte zu Hause – Schluss mit den Ausreden! Mit dem Home-Workout für Triathleten kannst Du Dich in 30 Minuten fit machen. Das einzige, was Du dafür brauchst, ist Dein Körpergewicht.

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Kraft ist die Grundlage jeder Bewegung im Sport. Deshalb sollte ein begleitendes Athletiktraining Pflicht für jeden Triathleten und Ausdauersportler sein. Mit Athletiktraining kannst Du Deine Leistung verbessern und Verletzungen vorbeugen.

Eine gute Rumpfstabilität sorgt beispielsweise für eine besser Wasserlage beim Schwimmen, eine verlustfreie Kraftübertragung beim Radfahren und eine aufrechte Körperhaltung und dadurch einen effizienteren Laufstil. Aber auch mehr Kraftausdauer in Armen und Beinen macht Dich schneller.

Um Dich fit und kräftiger zu machen, brauchst Du weder teure Geräte noch eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio. Ob zuhause, oder unterwegs – das Home-Workout für Triathleten ist ein Zirkelprogramm, das Du immer und überall durchführen kannst. Die nötigen Hilfsmittel sind ein Tisch und ein Stuhl.

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Absolviere die dargestellten vier Übungen als Zirkelprogramm. Je nach Fitnesszustand machst du 5-10 Durchgänge mit je 10 Wiederholungen pro Übung. Wechsel zügig zwischen den Übungen. Nach jedem Durchlauf hast Du 1 Minute Pause.

1) Ausfallschritt

Stell Dich schulterbreit hin. Wenn Du magst, kannst Du einen Stuhl oder ein ähnliches Gewicht verwenden, um gleichzeitig Deinen Oberkörper zu trainieren. Den Stuhl hältst Du mit gestreckten Armen vor den Körper. Jetzt mache einen großen Schritt mit dem rechten Fuß nach vorne und hebe gleichzeitig den Stuhl auf Schulterhöhe. Drück Dich mit dem vorderen Bein zurück in die Ausgangsposition. 5 Wiederholungen pro Seite. Dann Seitenwechsel.

2) Liegestütze

Gehe in die Stützposition und achte darauf, dass Deine Bauch- und Pomuskulatur angespannt sind. Jetzt beuge die Arme, bis Du mit der Nase fast den Boden berührst. Kurz halten. Dann drücke Dich nur aus den Armen wieder nach oben. Der Körper bleibt dabei gestreckt. 10 Wiederholungen.

3) Tischklimmzüge

Häng dich mit gestreckten Armen unter einen Tisch. Jetzt zieh dich mit gestrecktem Körper nach oben. Die Aufwärtsbewegung sollte nur aus den Armen erfolgen. Kurz halten, dann lass Dich langsam wieder ab. 10 Wiederholungen.

4) Zweipunkt-Stütz

Gehe in die Liegestütz-Grundposition. Jetzt strecke vorsichtig ein Bein und den gegenüberliegenden Arm. Sobald Du die Position ausbalanciert hast, führst Du Knie und Ellenbogen unterm Körper zusammen. 5 Wiederholungen je Seite.

Viel Spaß.

Praxistest Polar RCX5

3. Februar 2012

RCX5 heißt das neue Topmodell aus dem Hause Polar. Der Multisportcomputer soll ein idealer Trainingsbegleiter beim Schwimmen, Radfahren und Laufen sein. Wir haben dem Pulsmesser einem Praxistest unterzogen.

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Polar kann man durchaus als Pionier bezeichnen, wenn es um pulsgesteuertes Training geht. Bereits 1979 reichte das finnische Unternehmen das erste Patent für die kabellose Herzfrequenz-Messung ein und avancierte schnell zum Weltmarktführer. Doch den Puls alleine zu messen, ist heute nichts Besonderes mehr. Das bieten mittlerweile viele Hersteller an.

Drei in Eins: Multisportcomputer für Triathleten

Den Unterschied machen die zusätzlichen Funktionen: Beim Laufen lassen sich Schrittanzahl und Radfahren lässt sich die GEschwindigkeit ermitteln, sofern man das entsprechende Zubehör hat: Der neue GPS-Sensor G5 ist im Vergleich zum Vorgänger deutlich geschrumpft und lässt sich per USB-Kabel aufladen.

Schade ist allerdings, dass es Polar nicht geschafft hat, den GPS-Sensor direkt in die Uhr zu integrieren. So muss man den Sensor immer mit einem Armband befestigen. In diesem Punkt ist die Konkurrenz Polar einen Schritt voraus.

Pulsaufzeichnung an Land und im Wasser

Dafür zeichnet die RCX5 die Herzfrequenz nicht nur beim Laufen und Radfahren auf, sondern auch beim Schwimmen. Möglich macht das ein Frequenzwechsel. An Land kommt die bewährte w.i.n.d. Übertragungstechnik bei 2,4GHz zum Einsatz, während der Pulsgurt im Wasser auf einer Frequenz von 5kHz sendet.

Diese Kombination ermöglicht es Triathleten, den Puls über einen gesamten Wettkampf aufzuzeichnen und später mittels Software auszuwerten. Die Trainingsdaten können mit der mitgelieferten Polar WebSync2 Software direkt auf einen PC oder MAC übertragen werden.

Einfache Handhabung und schlichtes Design

Die Handhabung der Polar RCX5 ist auch für Einsteiger intuitiv zu meistern. Der Wechsel zwischen den einzelnen Sportprofilen erfolgt per Knopfdruck. Die jeweiligen Displays lassen sich individuell anpassen. Dafür muss man aber schon mal die Bedienungsanleitung zur Hand nehmen.

Zudem ist das schlichte Design der RCX5 gefällig und mit einem Gewicht von 46 Gramm ist die Uhr angenehm zu tragen. Ein Vorteil ist, dass die flache Uhr einen nicht beim Ausziehen des Neoprenanzugs behindert. Seit Herbst 2011 gibt es die Uhr in schwarzem und rotem Design. Die unverbindliche Preisempfehlung für die GPS-Version liegt bei 389,95 Euro.

Fazit

Das neue Topmodell von Polar überzeugt mit Funktionalität und Design, Minuspunkte gibt es aber für den externen GPS-Empfänger.

Produkttest Garmin Edge 500

3. Februar 2012

Der Garmin Edge 500 ist ein perfekter Trainingsbegleiter für alle, die Wert auf die wesentlichen Leistungsparameter legen. Der GPS-basierte Radcomputer verzichtet auf Farbdisplay und Kartennavigation, dafür ist er leichter und handlicher als sein großer Bruder der Edge 800.

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Dabei bietet der Garmin Edge 500 alles, was das Bikerherz begehrt: Auf Geschwindigkeits- und Trittfrequenzanzeige muss man genauso wenig verzichten, wie auf barometrische Höhendaten oder Wattwerte von einem ANT+-kompatiblen Powermeter. Das ansprechende Design und die intuitive Benutzerführung über 4 Knöpfe sind weitere Pluspunkte.

Intuitive Menüführung

Der Garmine Edge 500 lässt sich schnell mit zwei mitgelieferten Gummis am Lenkervorbau befestigen und macht einen stabilen Eindruck. Auf dem kontrastreichen Schwarz-weiß-Display lassen sich bis zu 8 Leistungswerte gleichzeitig einblenden. Außerdem kann man verschiedene Displayansichten voreinstellen. Interessieren einen bei Trainingsausfahrt noch die Anzeige von Geschwindigkeit, Steigung oder Durchschnittsgeschwindigkeit, kann man die Displayansicht beispielsweise für den Wettkampf auf Trittfrequenz und Wattwerte reduzieren.

Genau wie andere GPS-Empfänger muss der Edge 500 allerdings vor jeder Fahrt zunächst einen Satelliten orten. Das kann unter Umständen einige Minuten dauern. Am besten aktiviert man den Edge im Freien und lässt das Rad für ein bis zwei Minuten unbewegt stehen, bevor man losfährt.

Gute Ausstattung

Für Trittfrequenz und Geschwindigkeit gibt es separate Sensoren. Zwar zeigt der Garmin Edge 500 die Geschwindigkeit auch GPS-basiert an, aber dabei kann es zu Schwankungen kommen. Ist kein Kadenz-Messer installiert, kann der Edge die Trittfrequenz auch über einen ANT+-fähigen Leistungsmesser wie SRM, Powertap oder Power2max empfangen.

Unabhängig von der Displayanzeige zeichnet der Garmin Edge 500 alle Leistungsdaten im Training auf. Per USB-Kabel lassen sich diese später an einen Computer übertragen und auswerten. Eine professionelle Auswertungssoftware ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten.

Fazit

Der Edge 500 ist ein kompakter Radcomputer, der professionellen Ansprüchen genügt und alle trainingsrelevanten Leistungsparameter anzeigt und aufzeichnet. Mit rund 60 Gramm ist er vergleichsweise leicht und lässt sich stabil am Rad montieren. Die unverbindliche Preisempfehlung ohne Pulsgurt, Trittfrequenz und Geschwindigkeitssensor liegt bei 230 Euro. Der Preis ist gemessen an der Ausstattung angemessen.

Praxistest Power2max

3. Februar 2012

Viel Training ist gut, aber zu viel Training kann auch schnell mal die Form kaputt machen. Beim Radtraining ist ein Wattmesser hilfreich, um die richtige Belastung zu finden und so das Maximum aus der investierten Zeit herauszuholen. Wir haben den neuen Power2max von Saxonar getestet.

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Unser Test-Setup besteht aus dem Power2max Wattmesser mit Q-Rings und Rotor 3D+ Kurbel sowie einem Garmin Edge 500 zur Ermittlung der erbrachten Leistung. Beim Power2max handelt es sich um einen Powermeter, der aus einem austauschbaren Kurbelstern mit Dehnmessstreifen besteht.

Bei jeder Kurbelumdrehung messen die Dehnmessstreifen, wie viel Kraft auf das Pedal übertragen wird, und übermitteln diese Werte im Sekundentakt per Funk an den Radcomputer (ANT+ Standard). Die Installation des Systems ist einfach, erfordert aber etwas handwerkliches Geschick und das entsprechende Werkzeug.

Wie genau ist der Power2max Wattmesser?

Entscheidend für die Trainingspraxis ist allerdings, wie verlässlich die ausgegebenen Wattwerte sind. Als Referenz dient das SRM-System, was eine Messungenauigkeit von +/-2 Prozent aufweist. Saxonar gibt für seinen Powermeter ebenfalls eine Messungenauigkeit von +/-2 Prozent an. Das wollten wir genauer wissen und haben die Werte auf dem kalibrierten Hochleistungsergometer Cyclus 2 überprüft.

Dazu werden die Laufräder abgenommen und das Rad wird mit der Kette in den Ergometer eingespannt. So kann man auf seinem eigenen Rad eine Leistungsdiagnostik absolvieren. Dabei ermittelt der Ergometer über die Kette die tatsächlich erbrachte Leistung. Gleichzeitig misst der Power2max die Leistung im Kurbelstern. So kann man die Werte miteinander vergleichen.

Durchschnittswerte sind besser für die Trainingspraxis

Allerdings sollte man im Garmin Edge nicht die sekundengenauen Wattwerte anzeigen lassen, da diese zu sehr schwanken. Auch für das Training ist es daher sinnvoller, sich die Werte im 3-Sekunden-Mittel anzeigen zu lassen, weil so der angezeigte Wattwert stabiler ist und sich besser vergleichen lässt. Ein 30-Sekunden-Mittel wäre ebenfalls möglich, ist aber wenig sinnvoll, weil man so eventuell zu spät auf Änderungen der erbrachten Leistung reagiert.

Da der Cyclus 2 die Leistung über die Kette misst, geht etwas Leistung durch die Kraftübertragung verloren. Dementsprechend sollte der Power2max etwa 1-2 Prozent mehr Leistung anzeigen als der Cyclus 2, da beide Geräte dieselbe Messgenauigkeit aufweisen. Das bestätigt auch unser Test. Die maximale Abweichung der Wattwerte beim Power2max gegenüber dem Hochleistungsergometer liegt weniger als 2 Prozent drüber.

Übrigens: Der Power2max ist ab Werk kalibriert und lässt sich ohne zusätzliche Einstellung auch mit ovalen Kettenblättern fahren.

Fazit: Eine echte Alternative

Damit hat der Power2max Wattmesser unseren ersten Teil des Praxistests bestanden. Genau wie bei vergleichbaren Systemen liegt die Messungenauigkeit im Rahmen. Somit ist der 690 Euro teuere Powermeter auch für den professionellen Einsatz im Radtraining geeignet und bietet eine günstige Alternative gegenüber wesentlich kostspieligeren Systemen auf dem Markt. So richtig günstig ist der Power2max allerdings auch nur, sofern man bereits einen Radcomputer mit ANT+ Funkstandard (bspw. Garmin) sowie eine kompatible Kurbel hat.

Low-Carb verfälscht Laktatanalyse

3. Februar 2012

Low-Carb ist auch bei Ausdauersportlern zu einer beliebten Ernährungsform geworden, weil man damit sehr effizient sein Körpergewicht reduzieren kann. Mit der kohlenhydratreduzierten Diät können aber auch Probleme einhergehen.

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Der Schlüssel zum Abnehmen ist die Kontrolle des Insulinspiegels. Dieser reagiert besonders stark auf die Aufnahme von Glukose (Zucker). Bei einer Low-Carb-Diät wird aus diesem Grund der Anteil der Kohlenhydrate auf dem Speiseplan reduziert. Die Folge: Auch die körpereigenen Kohlenhydratspeicher werden entleert.

Wenig Glukose, wenig Laktat!

Gerade bei intensiven Belastungen bekommt man das schnell zu spüren, weil vom Körper über die reine Fettverbrennung nicht schnell genug Energie zur Verfügung gestellt werden kann. Aber nicht nur die Leistung kann unter dem Kohlenhydratmangel leiden, sondern auch das Ergebnis einer Laktatanalyse.

Die anaerobe-laktazide Energiebereitstellung benötigt nämlich Glukose als Ausgangsprodukt. Aus Fettsäuren kann der Körper kein Laktat herstellen. Fehlt der Ausgangsstoff im Blut, macht sich das durch eine verminderte Leistungsfähigkeit bemerkbar. Der gemessene Laktatspiegel wird ebenfalls niedriger ausfallen, das Ergebnis ist dann eigentlich nicht mehr zur Trainingssteuerung verwertbar.

Ernährung vor der Laktatanalyse ist entscheidend

Um ein objektives Testergebnis zu erhalten, ist es also entscheidend, spätestens zwei Tage vor der Laktatanalyse auf eine ausgewogene Ernährung umzustellen. Übertreiben sollte man es aber auch nicht. Eine übertriebene Kohlenhydratladephase (Carbo Loading) wiederum kann die Ergebnisse nämlich nach oben verfälschen, weil überdurchschnittlich viel Glukose als Energiequelle verfügbar ist. Wie so oft, kommt es also auch bei der Ernährung vor einer Laktatanalyse auf ein gesundes Mittelmaß an.

Kirschsaft hilft bei Muskelkater

3. Februar 2012

Sport könnte noch mehr Spaß machen, wenn dieser fiese Muskelkater an den Folgetagen nicht wäre. Dabei könnte man die verzögerten Schmerzen wohl mit einem einfachen Hausmittel ausbremsen. Laut einer amerikanischen Studie beugt Kirschsaft Muskelkater vor.

Wie die Forschergruppe um Declan Conolly auf die Idee kam, den Einfluss von Kirschsaft auf die Muskelkraft und mögliche Muskelschäden zu untersuchen, ist nicht bekannt. Das Ergebnis der Untersuchung lässt jedoch die Interpretation zu, dass sich das rote Kernobst positiv auf die Entstehung und den Verlauf von Muskelschmerzen nach dem Training auswirkt.

Safttrinker sind stärker

In einer Studie tranken 14 Sportler drei Tage vor und vier Tage nach dem Training zweimal täglich Kirschsaft oder ein Placebo-Getränk. Beim Training selbst mussten die Probanden ungewohnte Übungen absolvieren, um einen Muskelkater zu provozieren. Die Wissenschaftler führten im Testzeitraum regelmäßige Messungen zur Muskelspannung, Beweglichkeit und Kraft durch. Außerdem mussten die Versuchsteilnehmer das Schmerzempfinden einschätzen.

Erstaunlicherweise fiel der messbare Kraftverlust nach dem Training in der Kirschsafttrinker-Gruppe um 16 Prozent geringer aus als in der Placebo-Gruppe. Und auch die empfundenen Schmerzen waren nach dem Kirschsaft-Konsum geringer. Zudem klangen die schlimmsten Schmerzen bereits nach 24 Stunden ab, während die Placebo-Trinker durchschnittlich 48 Stunden litten.

Fazit: Kirschsaft schützt

Die Forscher schlossen aus den Ergebnissen der Studie, dass sich Kirschsaft zur Vorbeugung gegen Muskelkater eigne. Der Grund für die schützende Wirkung sollen die in Kirschen enthaltenen Antioxidantien sein.

(Journal of Sports Medicine, 2005)