Körperliche Voraussetzungen und gesundheitliche Risiken im Triathlon

//Körperliche Voraussetzungen und gesundheitliche Risiken im Triathlon

Körperliche Voraussetzungen und gesundheitliche Risiken im Triathlon

Bewegung ist ja bekanntlich für das Funktionieren des Körpers unerlässlich. Der Organismus passt sich dabei an den Umfang und die Art der körperlichen Aktivität eines Menschen an. Je nachdem, wie der Körper beansprucht wird, nimmt die Leistungsfähigkeit zu oder ab bzw. bleibt sie gleich. Werden die Organsysteme zu wenig beansprucht, wird der Körper anfälliger für Funktionsstörungen oder Erkrankungen. Allseits bekannt unter dem Motto… 

„WER RASTET, DER ROSTET“.

Sporttreiben an sich bietet jedoch leider keine Garantie für einen risikofreien Gesundheitszustand, wie wir alle wissen sollten. So kann es natürlich sein, dass man beispielsweise eine Herz-Kreislauf-Erkrankung hat obwohl man sich körperlich fit hält und – zumindest anfänglich – nichts davon ahnt. Beginnt man dann mit einem Ausdauertraining, kann das u.U. nach hinten losgehen. Faktoren wie Häufigkeit und Intensität des Trainings spielen also eine große Rolle.

Mediziner raten Triathlon-Anfängern und Wiedereinsteigern daher dringend zu einer medizinischen und leistungsphysiologischen Untersuchung vor Beginn des Trainings und raten (grundsätzlich allen Sportlern) zu einer Wiederholung im 2 Jahres Rhythmus.

DIE DOSIS MACHT DAS GIFT

Der Bewegungsapparat des Menschen besteht aus Muskeln, Sehnen, Bändern, Knochen und Gelenken. Ihr Zusammenspiel sorgt für die Körperhaltung und ermöglicht uns Bewegung. Muskeln passen sich wegen ihrer besseren Durchblutung rascher an Belastungen an als Sehnen, Bänder, Knochen oder Gelenksknorpel. Eine kräftige Muskulatur erfüllt eine Stützfunktion für den Bewegungsapparat, besonders für die Knie, Schultergelenke und Wirbelsäule. Regelmäßige Belastungsreize erhöhen die Knochendichte und die Belastbarkeit der Gelenke!

Wenn man gesund ist und es nicht übertreibt, kann sich das abwechslungsreiche Triathlon-Training also positiv auf die Gesundheit auswirken. Durch das Trainieren der 3 unterschiedlichen Sportarten kommt es beispielsweise nicht so schnell zu Überlastungen einzelner Bereiche des Körpers als wenn du z.B. 5x/ Woche läufst.

Wenn du dein Triathlon Training allerdings zu schnell steigerst, weil du dir beispielsweise in den Kopf gesetzt hast, unbedingt und so schnell wie möglich eine Langdistanz machen zu wollen, werden es dir deine Knochen und Gelenke + Knorpel vermutlich langfristig übel nehmen.

Wenn du mit Triathlon anfängst oder wiedereinsteigen möchtest, lass es also ruhig angehen und achte sehr gut auf die Signale deines Körpers!

By |2018-09-06T15:47:58+00:00September 6th, 2018|Categories: Uncategorized|Tags: , , |0 Comments

About the Author:

Jörg Birkel lebt und arbeitet als Triathlon-Coach auf Mallorca.