6 Tipps: So überlebst du den Schwimmstart beim Triathlon

//6 Tipps: So überlebst du den Schwimmstart beim Triathlon

6 Tipps: So überlebst du den Schwimmstart beim Triathlon

Gerade der Schwimmstart beim Triathlon kostet manchmal Nerven, ist frustrierend und kann einem die Motivation rauben, wenn es im Wasser zu Rempeleien und unerwünschtem Körperkontakt kommt. Lass Dich davon nicht einschüchtern. Mit diesen Tipps von Triathlon-Coach Jörg Birkel überstehst Du den ersten Teil eines Triathlons stressfreier.

Rempeln, Stop-and-Go und Körperkontakt können zum Start eines jeden Triathlons dazugehören. Gerade deshalb fragt sich so mancher Triathlet nach dem Startschuss: Warum tue ich mir das eigentlich immer wieder an? Davon sollte man sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, schließlich geht es ja allen so.

Tipp 1: Erwarte das Unvorhergesehene

Gehe mit dem Gedanken ins Rennen, dass der Start nicht einfach sein wird. Körperkontakt lässt sich nicht vermeiden, aber meistens ist das nicht beabsichtigt. Außerdem wird das Chaos nicht ewig dauern, sondern legt sich schnell, sobald sich unterschiedlich schnelle Schwimmer voneinander lösen.

Tipp 2: Bereite Dich gedanklich auf den Schwimmstart vor

Schaue Dir die Schwimmstrecke genau an, bevor der Startschuss fällt. Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als nicht zu wissen, wie Du um auftauchende Bojen herum schwimmen musst.

Tipp 3: Bewahre Ruhe

Versuche ruhig zu atmen. Bleibe so entspannt wie möglich, auch wenn alle um Dich herum versuchen, auch mit Gewalt die beste Position im Wasser zu ergattern. Lass Dich von der Hektik der anderen nicht anstecken. Bedenke dabei immer, dass die meisten Schwimmer nur nach einer freien Stelle im Wasser suchen und Dich nicht verletzen wollen.

Tipp 4: Sortiere dich außen ein

Viele ambitionierte Triathleten versuchen auf der Ideallinie zu schwimmen und kämpfen um die inneren Positionen beim Start. Folge nicht der Masse, sondern halte Dich am Rand, bis Du die erste Boje erreicht hast und ziehe erst dann nach innen. Vielleicht ist das Wasser weiter außen etwas aufgewühlt, aber dafür bleibt Dir die Hektik in der Masse erspart. Und außerdem schwimmt man dabei gar nicht so viele Extrameter, wie man glaubt.

Tipp 5: Mache beim Anschwimmen kurze Armzüge mit hoher Frequenz

Sei beim Freiwasserschwimmen variabel. Wenn Du bei rauer See schwimmen musst, mache kürzere Armzüge. Diese Technik hilft Dir, besser durch die Wellen zu kommen. Sobald Du in ruhigeres Wasser kommst, wechsele wieder zu langen Armzügen. Das ist effizienter und spart Energie.

Tipp 6: Übe im freien Wasser

Freiwasserschwimmen kann man nicht im Becken lernen, sondern muss das trainieren. Steht Dir ein Start in Flüssen, Seen oder im Meer bevor, solltest Du so oft wie möglich in offenen Gewässern üben. Umso mehr Erfahrung Du im Freiwasserschwimmen sammeln kannst, desto besser bist Du mental auf Deinen Wettkampf vorbereitet.

By |2018-08-27T14:02:30+00:00August 27th, 2018|Categories: Uncategorized|Tags: , , |0 Comments

About the Author:

Jörg Birkel lebt und arbeitet als Triathlon-Coach auf Mallorca.